Es dauert eine Weile, bis Domi, Fiona, Mikki und Theresa begreifen, dass der wundersame Ort, an dem sie gelandet sind, ein Gehirn ist. Ständig tauchen darin neue Fragen von Kindern auf: Welche Farbe hat das Nichts? Warum gibt es Lebewesen, die kein Fell haben, aber Kleider tragen müssen? Warum bin ich ich und nicht jemand anders? Was macht man mit Fragen, auf die es keine oder gar unendlich viele Antworten gibt? Mit den analogen Maschinen, die sie im Gehirn finden, reisen die Vier durch Geschichten, Gefühle, Erinnerungen und Gedanken. Manche Antworten kommen sofort, nach manchen muss man lange suchen, wieder andere bringen die ganze Welt ins Schwanken. Zwischen Text, Bild, Sound und Performance verschieben sich die Grenzen von Wissen und Glauben, Fantasie und Wirklichkeit, Fühlen und Denken.

 

 

Für Das grosse Fragen haben goldtiger zusammen mit 7-13-Jährigen Fragen erforscht, die Kinder an die Welt haben - lebensnahe und pragmatische Fragen, die erst ganz klein scheinen, aber auch die, denen wir sonst lieber aus dem Weg gehen, weil sie alles in Frage stellen. Entstanden ist ein aufregendes philosophisches Stück mit analogen Geräten für Menschen ab 7 bis richtig alt.

 

 

65 Minuten. In Hochdeutsch und Mundart. (andere Sprachen möglich)

 

WANN SPIELT DAS GROSSE FRAGEN: 

SCHAUFENSTER AM JUNGSPUNT - ST.GALLEN :    29. FEBRUAR 2020 

PREMIO FINALE - ZHDK ZÜRICH :                           19. SEPTEMBER 2020 

THEATER STADELHOFEN - ZÜRICH :                       PREMIERE: 31. OKTOBER 2020

                                                                               01. NOVEMBER 

THEATER DSCHUNGEL - WIEN   :                           26./27./28. FEBRUAR 2021

                                                                               1. MÄRZ 2021

 

WER SIND WIR?

FIONA SCHREIER, 

PERFORMANCE/TEXT

*1989 in Basel (CH) geboren und aufgewachsen. Schloss im Juni 2019 ihr Studium als Leitende Künstlerin mit Vertiefung Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK ab. Davor studierte sie Dramaturgie im Bachelor, unter der Leitung von Prof. Dr. Jochen Kiefer, ebenfalls an der ZHdK. Ihr Abschlussprojekt “Richard III“ wurde 2016 zu “Highlights“ der Zürcher Hochschule der Künste eingeladen. 2015 absolvierte sie ein Austauschsemester in “Szenisches Schreiben“ an der Universität der Künste in Berlin unter der Leitung von Prof. John von Düffel.

Neben und nach ihrem Studium realisierte Fiona Schreier ihre eigenen Projekte, Dramen, Inszenierungen, performative Hör- und Seherlebnisse und Szenische Lesungen, zuletzt als Autorin von dem Bachelor-Abschlussstück „Wir wissen, dass 2019 ist“ von Johanna Benrath (Regie) im Dezember 2019 und als Dramaturgin im Januar 2020 mit dem Stück «How to do a downward facing dog» von und mit der Tänzerin Johanna Heusser im Roxy in Birsfelden.

Fiona Schreier arbeitet aber auch mit Kindern und Jugendlichen, zuletzt 2019/20 an der FMS in Basel, wo sie mit einer Schulklasse das Stück „Un-Troy“ realisierte. Zudem ist sie Teil unterschiedlicher Kollektive, unter anderem der „Dyletto Crew“ und „mars travel agency“.

Ab März 2020 wird sie als Autorin Teilnehmerin beim Dramenprozessor 20/21 sein. 

Fiona Schreier lebt und arbeitet in Zürich.

THERESA KÜNZ, 

PERFORMANCE/ANIMATION 

*1991 in Bregenz (A) geboren. Nachdem sie ihr Germanistikstudium an der Universität Wien abgeschlossen hatte, studierte sie Theaterpädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste. In Berlin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in der Vertiefung „Zeitgenössische Puppenspielkunst“ konnte sie ihr Interesse für das Theater der Dinge vertiefen. Neben ihrem Studium hat sie in unterschiedlichen Theaterkontexten gearbeitet, zuletzt als Regieassistentin bei der Inszenierung „Alice im Wunderland“ von Benno Muheim im Theater Stadelhofen in Zürich. Aktuell arbeitet sie als Theaterpädagogin im Theater Tuchlaube in Aarau und erforscht im Theater Stadelhofen neue Formen im Bereich Theater für ein junges Publikum.

DOMINIK BAUMANN,

PERFORMANCE/MUSIK

Lebt in Zürich und studierte von 2014 bis 2018 Theaterpädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste. Vor dem Studium absolvierte er eine Berufslehre als Automatiker bei der SBB und die Technikerausbildung an der HFT-Biel. Schon während Lehre und Technikerschule war er an mehreren Theaterproduktionen in der Schweiz beteiligt. Seit einem Jahr baut er mit Hannes Hermanek einen Modularen Synthesizer und untersucht damit Verbindungen von Performance, Musik und Technik. Er ist als Theaterpädagoge in verschiedenen Kontexten tätig, wie Theaterprojekten an Schulen, Theaterkurse am Kellertheater Bremgarten und organisierte mit Aline Stäheli das Vernetzungsprojekt “Laien Lab am Miller’s 2019”. Als Performer spielt er im Stück “3 Catastrophes I Happily Survived” von Rodrigo Cortes, das zuletzt an der Prague Quadrenniale 2019 gezeigt wurde. 

SOPHIA GODAU, 

REGIE

*1988 in Witten (DE) ist neu dabei, um Ordnung in das Chaos zu bringen. Sie sammelt und wählt aus, verwirft und setzt in Szene und spielt gerne mit Erwartungen. Sie schloss 2018 den Master “Leitende Künstler*in Theater” an der ZHdK ab und arbeitet freischaffend in Bochum und Zürich an den Schwellen von Theater, Vermittlung und Performance – z.B. in Schulen und Kulturzentren, in den Rottstr.5-Kunsthallen (… im kalten kalten Grund 2018), am Prinz-Regent-Theater (Residenz Floating Rooms 2018) und am Theater Neumarkt (Schools of Normal 2018-2019).

MIKKI LEVY-STRASSER, 

PERFORMANCE/SZENOGRAFIE

 

*1990 in Zürich (CH), arbeitet als Szenograf und Kostümbildner für Theater und Film. Er schloss seinen Bachelor of Arts an der Zürcher Hochschule der Künste 2014 mit der Arbeit „Signaturen“ in der Kammer des Schauspielhauses Zürich ab. In den letzten Jahren arbeitete er als Bühnen- und Kostümassistenz am Theater Neumarkt und am Theater Basel unter anderem in Produktionen von Thom Lutz, Robert Borgmann, Julia Hölscher und Barbara Weber. 2016 war er Kostümbildner bei der Theaterserie „Ein Fall für Kommissär Hunkeler“ in der Regie von Daniela Kranz am Theater Basel. Seit Januar 2017 arbeitet er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner und kuratiert gemeinsam mit der Regisseurin Laura Koerfer das Hyperlokal in Zürich. Im Frühling 2018 gestaltete er das Bühnenbild für „Hate“ (Regie: Dominik Locher) in der Roten Fabrik in Zürich. Mit Fiona Schreier entwickelt er nicht nur Kulturprojekte mit Schüler*innen wie „Un-Troy“ im Februar 2020 an der FMS Basel, sondern erarbeitet auch in unterschiedlichen Konstellationen theatrale und performative Erlebnisse.

Neben dem Theater ist er seit ein paar Jahren stark im Nachtleben von Zürich involviert. Er kreiert immer wieder unterschiedliche performative Interventionen an Partynächten und ist verantwortlich für die Gestaltung diverser Events und Festivals (unter anderem die Chateau-Festivals im französischen Burgund und das lila-queer-Festival, welches er mitbegründet hat). Sein jüngstes Projekt ist das Alpodrom -  ein Musik- und Kunstfestival, welches im Sommer 2020 in Glarus seine Premiere feiern darf. 

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